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 Was ist ein Therapiehund

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Nannymania
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BeitragThema: Was ist ein Therapiehund   Do Okt 29, 2009 8:03 pm

Was ist ein Therapiehund??

Ein Therapiehund ist ein Haushund, der gezielt in einer tiergestützten medizinischen Behandlung (beispielsweise im Rahmen einer Psychotherapie, Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie oder Heilpädagogik) eingesetzt wird. Er ist abzugrenzen vom Assistenzhund, der als ständiger Begleithund für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen ausgebildet und eingesetzt ist.

Für die Arbeit des Therapiehundes eignen sich Hunde jeglicher Rasse und Größe. In den letzten Jahren werden jedoch Jagdhunde, wie der Golden Retriever, oder der Magyar Vizsla aus Gründen ihrer rassetypischen Kommunikationsfreudigkeit eingesetzt. Sie sollten sehr wesensfest und gesund sein und einen ausgeprägten Spieltrieb besitzen. Außerdem muss eine gesunde Bindung zum Hundeführer bestehen. Eine strikte Trennung von Hundeführer und Therapeut, Pädagoge, Arzt etc. ist zur Vermeidung eines Burnout des Therapiehundes unerlässlich. Der Therapiehund ist nicht mit dem „Besuchshund“ zu verwechseln. Besuchshunde werden von Fachpersonal oder auch Ehrenamtlern geführt, um soziale Kontakte von pflegebedürftigen Menschen o. ä. zu erhalten. Sie arbeiten nicht im therapeutischen Sinne, sondern auf sozialer Ebene.


Therapiehundtypen

aktiver Therapiehund

Der aktive Therapiehund bringt eigene Spielideen mit, besitzt einen starken Aufforderungscharakter und ist geeignet zur Motivation.

reaktiver Therapiehund

Der reaktive Therapiehund reagiert auf Spielideen des Patienten, spiegelt Befindlichkeiten.

Wirkungsweisen

1.Hunde wirken Blutdruck senkend und Stress abbauend, eine Wirkungsweise, die von den Psychologen Katcher und Beck evaluiert wurde. Die Probanden sollten Texte vorlesen. Sie durften nicht mit dem Hund interagieren. Die Vergleichsgruppe mit Hund hatte eine niedrigere Pulsfrequenz und einen niedrigeren Blutdruck, als die Gruppe, die ohne Hund vorlas. Ebenso verbesserten sich die Vorleseleistungen durch die pure Anwesenheit des Hundes.
2.Je schlechter die Befindlichkeit des Patienten vor der Begegnung mit dem Hund, umso stärker bessert sich seine Befindlichkeit. In einer Studie mit 218 Patienten, die von Prothmann und Ettrich an der Universität zu Leipzig angefertigt wurde, füllten die Patienten vor und nach der Therapiestunde einen Basler-Befindlichkeitsbogen aus. Damit konnte dieser Effekt nachgewiesen werden. Als Therapiehunde nahmen vier Magyar Vizsla, ein Deutsch-Kurzhaar und drei Mischlingshunde teil. Unterschiede in der Wirkung der einzelnen Hundeindividuen konnten nicht festgestellt werden.
3.Durch die Anwesenheit von Hunden werden zwischenmenschliche Begegnungen entsexualisiert.
4.Die Hund-Mensch-Kommunikation unterliegt nicht der Gefahr des Double Bind.

Hygiene und Arbeitsbedingungen

Therapiehunde müssen nachweislich frei von Parasiten sein. Eine vierteljährliche Entwurmung ist zwingend. Die maximale Arbeitsauslastung eines Therapiehundes beträgt pro Tag maximal 45 Minuten in einzeltherapeutischen Sitzungen und nicht öfter als dreimal in einer Woche. Werden mehrere Hunde eines Rudels bzw. andere Tiere gleichzeitig eingesetzt, und können sich die Hunde zwischenzeitlich zurückziehen, kann die Arbeitszeit bis zwei Stunden pro Tag betragen. Therapiehunde dürfen nicht als "Einrichtungshund" dauerhaft am Arbeitsort (Klinik, Praxis, Altenheim etc.) verbleiben. Insgesamt wird die Einsatzzeit der Hunde maßgeblich durch die Bedingungen, unter denen sie arbeiten (Raumgröße, Anzahl der Personen, medizinische Apparaturen, Gerüche, Temperatur etc.) sowie die Klientel, mit der sie arbeiten (Senioren, Kinder, körperlich und/oder geistig Behinderte, Komapatienten etc.), bestimmt.

Zucht und Aufzucht

Die zielgerichtete Zucht und Aufzucht von geeigneten Therapiehunden nimmt stetig zu. Da nicht alle Welpen eines Wurfes für einen späteren Einsatz als Therapiehund geeignet sind, beginnt das Auswahlverfahren von Therapiehunden bei zielgerichteter Aufzucht schon mit der Begutachtung der Verhaltensentwicklung ab dem Zeitpunkt der Geburt. Es werden Welpentests zur Auswahl geeigneter Hunde eingesetzt. Bis zur Abgabe wird der spätere Therapiehundanwärter schon mit verschiedenen Menschen und zahlreichen Situationen konfrontiert.

Ausbildung

Die Therapiehundeausbildung erfolgt in weiten Teilen über das Tradieren, was besagt, dass der zukünftige Therapiehund gemeinsam mit ausgebildeten Therapiehunden lebt und von diesen lernt. Grundlage der Therapiehundeausbildung sollte immer ein Grundgehorsam sowie eine rassetypische Anlagenprüfung sein. Im weiteren Ausbildungsverlauf wird dem Therapiehund ein intelligenter Ungehorsam anerzogen. Die Bindung zum Therapiehundeführer sollte sich in einem gesunden Rahmen bewegen.

Die besondere Fähigkeit des intelligenten Ungehorsam ist eine antrainierte, teilautonome Handlung des Therapiehundes, mit der er eine Problemsituation selbständig löst. Das bedeutet, er darf Befehle verweigern, die der Situation nicht angemessen sind. Zum Beispiel wäre es unangemessen, wenn ein Therapie-Kind dem Hund pausenlos Befehle gäbe, ohne eine positive Rückmeldung zu vermitteln. Durch seine Weigerung einem Befehl Folge zu leisten, kann der Hund dem Kind helfen, an Bewusstheit für ein Gegenüber zu gewinnen und somit auch die Interaktionsfähigkeit des Kindes zu verbessern. Voraussetzung für diese Fähigkeit ist ein hoher Entwicklungsstand des Therapiehundes. Er muss in der Lage sein, Handlungsabsichten anderer zu erkennen und einzuschätzen (Fähigkeit zur Antizipation) und die Realität richtig einzuschätzen.

Quelle: Wikipedia
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BeitragThema: Re: Was ist ein Therapiehund   Fr Dez 04, 2009 6:03 pm

geht das mit jedem hund also egal wie groß oder klein er ist?
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BeitragThema: Re: Was ist ein Therapiehund   So Dez 06, 2009 1:18 am

Ja, es geht mit jedem Hund, egal welche Größe. Wichtig ist nur, das der Charkter des Hundes stimmen muss und gar keine Agressionen zeigen darf. Deshalb sehe ich es auch als Bedingung an, den Hund ausbilden zu lassen. Die meisten Ausbildungen machen auch einen Wesenstest und man darf erst die Ausbildung wenn der Hund den Wesnstest bestanden hatt. Leider sind die Ausbildungen zum Therapiehund nicht einheitlich geregelt. Das heiß das manche ein Wochenende anbieten und dann darf sich der Hund "THERAPIEHUD" nennen. Das find ich echt sau blöd. Man sollte schon sich den Ausbilder und Ort und Inhalt genau anschauen und sich dann entscheiden. Da ist wirklich der Gesetzesgeber gefragt da eine gesetzliche Festsetzung zu machenund den Begriff "Therapiehund" zu schützen. Man sollte sich bewusst sein welche Verantwortung man dort trägt und da sollte man wirklich eine gute Ausbildung absoviert haben. Meine Horrorvorstellung wäre wenn mein Hund während des Einsatzes ein Kind beißt oder ähnliches......deshalb ist auch nicht jeder Hund vom Charakter geeignet.
Liebe Grüße
Stefanie
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BeitragThema: Re: Was ist ein Therapiehund   So Dez 06, 2009 2:04 pm

danke für die genaue erklärung...ich finde das thema sehr interessant und hoffe noch mehr zu erfahren =)
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